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Übersetzungsbüro Andreas Pawlowsky
 
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Computergestützte Terminologie- und Übersetzungswerkzeuge

1.Worin besteht der Unterschied zwischen Übersetzen und Dolmetschen?
2. Welche unterschiedlichen Dolmetscharten gibt es und zu welchem Zweck?
3. Wie erfolgt die Bestimmung des Preises einer Übersetzung?
4. Ich möchte einen Kostenvoranschlag oder ein Angebot erstellen lassen. Was wird dazu benötigt?
5. Warum kann es nötig sein, ein Angebot oder einen Kostenvoranschlag zu korrigieren?
6. Wie kann ich als Auftraggeber zum Gelingen einer Übersetzung beitragen?
7. Wie kann ich bei einer Übersetzung Geld sparen?
8. Eine Übersetzung ist bemängelt worden. Was soll ich tun?
9. Was sind computergestützte Terminologie- und Übersetzungswerkzeuge?
10. Was versteht man unter "Software-Lokalisierung"?
11. Was sind "nicht druckbare Zeichen"?
12. Wie lange dauert ein Sprachkurs, und was bringt er mir?
13. Mensch oder Maschine?

14. Haben Sie Referenzen?

... und zum Schluss noch ein für Sie vielleicht nützlicher Hinweis

asd

1. Worin besteht der Unterschied zwischen Übersetzer und Dolmetscher?

Übersetzer arbeiten mit einem vorliegenden Text und übertragen diesen schriftlich in eine andere Sprache. Dolmetscher übertragen Gehörtes mündlich in eine andere Sprache.

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asd

2. Welche unterschiedlichen Dolmetscharten gibt es und zu welchem Zweck?

Insgesamt gibt es fünf verschieden Dolmetscharten, nämlich das Simultan-, Flüster-, Begleit-, Konsekutiv- und Verhandlungsdolmetschen.

Beim Simultandolmetschen befindet sich der Dolmetscher in einer schalldichten Kabine, bekommt die Rede über Kopfhörer vom Redner und überträgt sie zeitgleich (=simultan) in der Fremdsprache per Mikrofon auf die Kopfhörer der Zuhörer.

Beim Flüsterdolmetschen sitzt der Dolmetscher dazu nicht wie beim Simultandolmetschen in einer Kabine, sondern "im Publikum", d.h. neben den Zuhörer(n), weshalb diese Dolmetschart auch nur für eine Gruppe von maximal drei Zuhörern geeignet ist.

Beim Begleitdolmetschen "begleitet" der Dolmetscher den Zuhörer, z.B. während einer Geschäftsreise im Ausland oder bei einer Werksführung. Hier ist der Einsatz von Dolmetschkabinen nicht möglich. Abhilfe schaffen hier Personenführungsanlagen.

Flüster- und Begleitdolmetschen ähneln dem Simultandolmetschen dahingehend, dass mündliche Vorträge ebenfalls zeitgleich in eine andere Sprache übertragen werden.

Beim Konsekutivdolmetschen und Verhandlungsdolmetschen wird das gesprochene Wort zeitversetzt (= konsekutiv) in eine andere Sprache übertragen. Der Unterschied zwischen diesen beiden letzten Dolmetscharten besteht vornehmlich darin, dass der Dolmetscher beim Konsekutivdolmetschen den Redner längere Passagen sprechen lässt und sich dabei Notizen anfertigt, also mit einer schriftlichen Gedächtnisstütze arbeitet, während er beim Verhandlungsdolmetschen im Wechsel mit dem Redner Satz für Satz dolmetscht. Dadurch bedingt muss man bei allen konsekutiven Dolmetscharten mit einer Verdoppelung der Redezeit rechnen.

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asd

3. Wie erfolgt die Bestimmung des Preises einer Übersetzung?

Als Ausgangsbasis bei einer Textübersetzung dient grundsätzlich die Anzahl der im Zieltext, d.h. der fertigen Übersetzung, enthaltenen Zeichen einschließlich Leerzeichen, Interpunktionszeichen und nicht druckbarer Zeichen. Dabei gelten 55 Zeichen als eine Normzeile und 25 Normzeilen als eine Normseite. Dazu kommen dann noch die Preise für Zusatzleistungen, wie Grafikbeschriftung, Layoutanpassung usw., die bei der Auftragserteilung gesondert zu vereinbaren sind und nach Zeitaufwand berechnet werden.

Bei einer Software-Lokalisierung erfolgt die Preisbildung auf der Grundlage der in der Übersetzung enthaltenen Anzahl von Worten. Dies gilt auch für die Übersetzung von Präsentations-, Layout- und Datenbankformaten.

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asd

4. Ich möchte einen Kostenvoranschlag oder ein Angebot erstellen lassen. Was wird dazu benötigt?

Für eine Übersetzung natürlich der Ausgangstext. Ein Kostenvoranschlag oder ein Angebot kann nur nach Sichtung abgegeben werden, denn um die immer wieder gestellte Frage: "Wieviel kostet denn eine Seite?" beantworten zu können, muss erst einmal in Augenschein genommen werden, wieviel Text auf der Seite enthalten ist. Ein Übersetzer rechnet in Normseiten, während der/die Anfragende im Allgemeinen mit "Seite" eine Druckseite meint. In Abhängigkeit von der Anordnung und der Schriftgröße des Ausgangstextes ist es durchaus möglich, dass eine Druckseite den Textumfang mehrerer Normseiten hat. Im umgekehrten Fall kann eine Druckseite natürlich auch weniger als eine Normseite an Text enthalten.

Im Idealfall liegt der Ausgangstext als Datei vor, wodurch die Zeit der Erarbeitung wesentlich verkürzt wird. Selbstverständlich kann der Ausgangstext auch per Post oder Fax übermittelt werden. Sollten Sie für einen Kostenvoranschlag oder ein Angebot nicht den gesamten Text übergeben wollen, achten Sie bitte darauf, eine repräsentative Auswahl zu treffen (Text mit typischer Absatzgliederung, enthaltenen Illustrationen, Grafiken, Tabellen usw.). Weitere Angaben, die benötigt, werden, finden Sie auf der Seite "Preise".

Bei Dolmetschleistungen genügen die Angabe der Dauer, des Ortes, des Themas und der gewünschten Art des Dolmetschens.

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asd

5. Warum kann es nötig sein, ein Angebot oder einen Kostenvoranschlag zu korrigieren?

Wie die Praxis zeigt, möchte ein Auftraggeber sein Angebot oder seinen Kostenvoranschlag so schnell wie möglich erhalten. Der Übersetzer verschafft sich dazu einen möglichst genauen Überblick über die zu übersetzende Textmenge durch Zählen der enthaltenen Zeichen und (stichprobenartige) Textkontrolle, was die Grundlage für die Ermittlung der Zeit und des Preises der Übersetzung darstellt. Er geht normalerweise auch davon aus, dass der übergebene Text professionell geschrieben und formatiert wurde, damit eine Weiterbearbeitung (sprich: Übersetzung) ohne wesentliche Vorbereitungsarbeiten möglich ist.

Während der Bearbeitung kann sich allerdings herausstellen, dass sich ein optisch äußerst ansprechender Text in seiner ursprünglichen Form auf Grund bestimmter Erscheinungen für eine Übersetzung als vollkommen ungeeignet erweist und erst sehr zeitaufwändig dafür vorbereitet werden muss.
Im Ergebnis kann, je nach Arbeits- und Zeitaufwand, eine Korrektur des angebotenen Preises und/oder der veranschlagten Bearbeitungszeit notwendig werden. Selbstverständlich werden wir unseren Auftraggeber, falls sich eine derartige Situation abzeichnet, so frühzeitig wie möglich darüber informieren.

Haben Sie bitte Verständnis, dass für ein Angebot oder einen Kostenvoranschlag nicht jede Zeile, jede Abbildung, jede Tabelle usw. einzeln auf richtige Formatierung und Übersetzbarkeit ohne entsprechende Vorbereitung überprüft werden kann. Die Erarbeitung eines Angebots oder Kostenvoranschlags würde sonst einen Aufwand an Zeit und Arbeit erfordern, der weder für Sie noch für uns vertretbar wäre.

Eine Preiskorrektur durch den Übersetzer kommt, wie die Erfahrung zeigt, ausgesprochen selten vor, denn meist kann er den Arbeitsumfang sofort abschätzen.

Sie kann aber möglich sein.

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asd

6. Wie kann ich als Auftraggeber zum Gelingen einer Übersetzung beitragen?

Das können Sie, indem Sie versuchen, folgende „Spielregeln" einzuhalten:

  • Bemühen Sie sich bei der Formulierung des Ausgangstextes um Unmissverständlichkeit.
  • Wenn möglich, übergeben Sie den Text bereits in Dateiform.
  • Benennen Sie eine kompetente Kontaktperson (idealerweise den Verfasser des Ausgangstextes oder den Bearbeiter des Zieltextes).
  • Stellen Sie frühere Übersetzungen, Wortlisten und/oder anderes Informationsmaterial (falls vorhanden) zur Verfügung, um den Übersetzer mit der bei Ihnen eingeführten Terminologie vertraut zu machen.
  • Soll ein Text nur teilweise übersetzt werden, übergeben Sie ihn trotzdem komplett mit Angabe der zu übersetzenden Abschnitte. Die nicht zu übersetzenden Teile können Informationen enthalten, die für das Verständnis von Sachverhalten entscheidend sind.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit nur bekannte Abkürzungen und normgerechte Fachbegriffe. Andernfalls erklären Sie diese.
  • Steht von vornherein fest, dass ein (größerer) Text nachfolgend übersetzt werden soll, nehmen Sie so früh wie möglich zur gegenseitigen Arbeitserleichterung mit dem Übersetzer Kontakt auf. Dies betrifft besonders Texte, bei denen der Übersetzer an eine bestimmte Layoutvorgabe gebunden ist.

Bedenken Sie, dass eine Übersetzung auch ihre Zeit erfordert. Der Gedanke, dass verlorene Zeit zum Schluss durch die Übersetzung aufgeholt werden kann, ist ein grundlegender Irrtum!

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asd

7. Wie kann ich bei einer Übersetzung Geld sparen?

Bei zeitgemäß ausgestatteten und effizient arbeitenden Übersetzungsbüros ist der Einsatz von computergestützten Terminologie- und Übersetzungswerkzeugen schon längst an die Stelle des uneffektiven, zeitraubenden Überschreibens des Ausgangstextes getreten. Um diese Werkzeuge wirkungsvoll einsetzen zu können, muss der Ausgangstext jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen und vor allem korrekt formatiert sein.

Wie unsere eigenen Erfahrungen und die unserer Kolleg(inn)en zeigen, finden sich in den zur Übersetzung übergebenen Ausgangstexten immer wieder bestimmte Erscheinungen, die vor Beginn der Übersetzung korrigiert oder ganz beseitigt werden müssen.
Da jedes Programm seine Eigenheiten hat, sollen hier nur einige derjenigen genannt werden, die häufig in MS-Word-Texten zu finden sind.

  • Am Ende jeder Zeile wurde von Hand, wie in der "guten, alten Schreibmaschinenzeit“, ein Zeilenwechsel gesetzt, der entfernt werden muss (man mag es kaum glauben, aber so etwas kommt noch vor).
  • Eingezogene Texte wurden nicht mit Einzügen platziert, sondern durch Einfügen einer Vielzahl von Leerzeichen an die entsprechenden Stellen gerückt. Diese Leerzeichen müssen durch Tabstops und Einzüge ersetzt werden.
  • Silbentrennungen wurden nicht mit der internen, automatischen Silbentrennungsfunktion durchgeführt, sondern durch manuelles Setzen eines Minuszeichens mit nachfolgendem Zeilenwechsel. Diese Trennstellen müssen entfernt werden.
  • Textteilen wurden auf Grund der Aktivierung der Word-Funktion "Autoformat während der Eingabe" falsche Formate zugeordnet (z.B. wurden normale Textabschnitte, deren Schriftgröße und Schriftschnitt zufällig mit denen von bestimmten Überschriften, Kopf- und Fußzeilen, Anmerkungen, Bildunterschriften usw. übereinstimmen, automatisch als solche formatiert, obwohl dies nicht zutrifft und eigentlich die Formate "Standard" oder "Textkörper" zugeordnet sein müssten). Derartige Formatierungen müssen angepasst werden.
  • Bei nummerierten Aufzählungen wurden trotz aktivierter Word-Funktion "Autonummerierung während der Eingabe" zusätzlich Nummerierungen von Hand eingefügt. Dies führt fast immer zu Fehlern bei der richtigen Zuordnung von Nummern, die vom Übersetzer korrigiert werden müssen.
  • Aufzählungen (Listen) mit Aufzählungszeichen wurden nicht mit der internen Aufzählungsfunktion, sondern als normaler Text mit Einfügung eines Minuszeichens oder anderen Symbols am Zeilen- bzw. Absatzanfang gebildet.
  • An Stelle von Seitenumbrüchen wurden Abschnittswechsel gesetzt, die dort, wo sie fehl am Platz sind, entfernt werden müssen. *)
  • Textpassagen befinden sich völlig grundlos in Textrahmen. Diese müssen entfernt und die Textelemente "normal" angeordnet werden. *)
  • Abbildungen enthalten Beschriftungen, die nicht mit der Zeichenfunktion von Word, sondern mit einem Grafikprogramm direkt in die Abbildung eingefügt wurden. Dementsprechend müssen sie mit einem Grafikprogramm bearbeitet werden.

*) vor allem dann, wenn der Text nicht geschrieben, sondern eingescannt wurde.

Diese und andere Korrekturen können bereits beim Verfassen des Ausgangstextes vermieden werden, da sie den Übersetzer Zeit und den Auftraggeber Geld kosten.

Aus diesem Grund ist nicht zuletzt auch die Übergabe eines qualifiziert formatierten Ausgangstextes eine wichtige Voraussetzung für eine schnelle und kostengünstige Übersetzung.

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asd

8. Eine Übersetzung ist bemängelt worden. Was soll ich tun?

Wie beim Erwerb einer jeden Ware haben Sie auch bei einer Übersetzung Anspruch auf Mängelfreiheit bzw. Nachbesserung bei Erfordernis.

Eine Übersetzung ist ein Arbeitsergebnis, dessen Qualität nicht mit technischen Hilfsmitteln bestimmt werden kann. Und wie in allen anderen Branchen, so gibt es leider auch in unserem Tätigkeitsbereich "Schwarze Schafe", die sich diesen Umstand gern für ihre "Kundengewinnung" zunutze machen. So wird zuerst auf irgendwelche "Fehler" aufmerksam gemacht, anschließend eine anders klingende Übersetzung aufgetischt (die in den meisten Fällen nur eine Umformulierung ohne Sinnveränderung darstellt), und zum Schluss mit dem mehr oder weniger direkten Hinweis "Hätten Sie gleich von mir übersetzen lassen, wäre das nicht passiert." die Katze aus dem Sack gelassen.

Es liegt auch nicht unbedingt ein Fehler vor, wenn Formulierungen in Übersetzungen anders ausfallen, als Sie diese mit entsprechenden Sprachkenntnissen selbst gebildet hätten.

Eine Übersetzung ist dann fehlerhaft, wenn sie den Sachverhalt des Ausgangstextes nicht exakt wiedergibt und/oder schwerwiegend gegen Orthografie, Grammatik und Sprachnorm der Zielsprache verstößt.

Die wohl häufigste Fehlerursache ist die Interpretation des Ausgangstextes durch den Übersetzer. Hier ist oftmals der Auftraggeber gefragt, indem er seine Texte eindeutig formuliert und dem Übersetzer zusätzliches, erläuterndes Material übergibt und/oder eine Kontaktperson benennt, die in Sachfragen Auskunft geben kann. Denn woher soll sonst ein Übersetzer ohne Erklärung wissen, ob z.B. in einer Stück- oder Ersatzteilliste mit dem Wort "Scheibe" an dieser Stelle eine Unterlegscheibe, eine Dichtung oder vielleicht eine Glasscheibe gemeint ist?

Weiterhin kann man einem Übersetzer nicht als Fehler ankreiden, wenn ihm nicht jeder Firmen- oder Branchenjargon oder gar selbstgebildete Abkürzungen bekannt sind. Ein Übersetzer verwendet grundsätzlich standardisiertes und belegbares Vokabular. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern wegen der terminologischen Anpassung fragt er deshalb auch bei einer Auftragsbesprechung, ob Vorübersetzungen existieren. So lassen sich Überraschungen oftmals bereits im Vorfeld vermeiden.

Wenden Sie sich bei Unklarheiten immer zuerst an Ihren Übersetzer. Er wird Ihnen erklären, warum er sich für eine betreffende Übersetzungsvariante entschied. Tatsächliche Fehler (ein Übersetzer ist auch nur ein Mensch) wird er selbstverständlich ungehend beseitigen.

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asd

9. Was sind computergestützte Terminologie- und Übersetzungswerkzeuge?

Es handelt sich hierbei um Programme, die im Hintergrund des Textverarbeitungsprogramms laufen und aus Worten, Satzteilen, Sätzen oder Textabschnitten der Ausgangssprache und der Zielsprache sog. Sprachenpaare bilden und diese in Datenbanken aufnehmen. Im Laufe der Übersetzung vergleicht das Programm jeweils den zu übersetzenden Textteil mit dem Inhalt der Datenbank und bietet bereits enthaltene Übersetzungen an, die unverändert oder mit Abänderungen übernommen werden können. Letztendlich ergeben sich daraus sowohl für den Übersetzer als auch für den Auftraggeber wesentliche Vorteile für die Qualitätserhöhung.

Der Übersetzer erhält auf diese Weise ein "elektronisches Nachschlagewerk", erlangt einen Zeitgewinn und verbessert die Einheitlichkeit der im Text enthaltenen Formulierungen. Vor allem aber ist es ihm möglich, das Layout des Ausgangstextes fast ohne Veränderung beizubehalten.

Der Auftraggeber kann sicher sein, dass seine Terminologie verwendet und bei jeder neuen Übersetzung der sprachliche Zusammenhang zu früheren hergestellt wird.

Computergestützte Terminologie- und Übersetzungswerkzeuge, die der Übersetzer zur Arbeitserleichterung und Qualitätsverbesserung verwendet, dürfen aber keinesfalls mit den in Punkt 12 beschriebenen Übersetzungsprogrammen verwechselt werden!

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asd

10. Was versteht man unter "Software-Lokalisierung"?

Zu einer hochwertigen Software gehört heute, dass sie dem Käufer in seiner Landessprache angeboten wird. Die Übersetzung von Software einschließlich aller dazugehörigen Komponenten, wie das Programm selbst, die programminterne Hilfe und evtl. das Handbuch, wird als Lokalisierung bezeichnet.

Über den Rahmen einer einfachen Textübersetzung hinaus muss der Lokalisierer auch nationale Besonderheiten, wie Maßeinheiten, Datums-, Währungs-, Uhrzeit- und Zahlenformate usw. ändern. Nicht selten ist es erforderlich, dass er auch die direkte Umgebung und die Eigenschaften eines Textes, wie z.B. die Größe von Dialogelementen und Schältflächen bzw. die Zuordnung von Schnelltasten in Menüs, Dialogen u.ä., entsprechend anpassen muss.

Mit den heutigen Mitteln ist es möglich, eine Software entweder in Form von Quellcodes (unkompiliert) oder als Endprodukt (kompiliert) zu übersetzen. Bei letzterer Variante hat der Auftraggeber sein Urheberrecht nachzuweisen.

Software-Lokalisierung beschränkt sich nicht nur auf die Übersetzung, sondern setzt die Beherrschung der von den marktführenden Softwareherstellern eingeführten Formulierungen und in gewissem Maße sogar Programmierkenntnisse voraus.

Beispiel einer lokalisierten Software

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asd

11. Was sind "nicht druckbare Zeichen"?

In der Hauptsache handeltes sich dabei um Tabstops, Absatzmarken und manuell eingefügte Zeilen- und Seitenwechsel, die im Text enthalten sind, um das optische Erscheinungsbild zu verbessern oder das Layout gemäß den Wünschen (Vorgaben) des Auftraggebers anzupassen..

Im gedruckten Text und am Bildschirm sind sie nur zu sehen, wenn sie mit bestimmten Programmfunktionen sichtbar gemacht werden.

Der Übersetzer schreibt diese Zeichen wie Buchstaben oder Zahlen in in den Text, wodurch eine eine Mitzählung gerechtfertigt ist.

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asd

12. Mensch oder Maschine?

Eine Frage, die sich so mancher PC-Benutzer stellt:
"Warum denn für Übersetzungen Geld ausgeben, wenn diese auch billiger oder kostenlos zu haben sind?
Warum soll ich eigentlich kein Übersetzungsprogramm am PC oder einen elektronischen Translator verwenden? "

Aber natürlich können Sie das!

Bevor Sie aber eine (meist nicht unbeträchtliche) Summe für den Kauf eines Übersetzungsprogramms aufwenden oder sich eine Freeware aus dem Internet laden, sollten Sie wissen, was solche Programme können und was nicht.

Sie können

  • einzelne Worte übersetzen,
  • fest vorgegebene Sätze übersetzen,
  • je nach Funktionsumfang als Wörterbuch verwendet werden.

Sie können nicht

  • logisch denken,
  • sich auf eine bestimmte sprachliche Situation einstellen,
  • selbständig den erforderlichen Textstil (z.B. literarisch, technisch, offiziell, umgangssprachlich usw.) finden,
  • aus einer Gruppe von Homonymen (gleich lautende Worte mit unterschiedlichen Bedeutungen, z.B. »Schloss« = Gebäude und »Schloss« = Verschluss) das richtige auswählen,
  • sich Ihren thematischen Bedürfnissen anpassen,
  • grammatisch korrekte Sätze bilden, die nicht nur einer Aneinanderreihung von Worten ähneln,
  • den Satzbau der Zielsprache richtig wiedergeben,
  • jedes Mal richtig zwischen Singular und Plural unterscheiden,
  • bei "synthetischen Sprachen" (z. B. Deutsch, Russisch) immer den richtigen grammatischen Fall finden

und, und, und ...

Im Allgemeinen beschränken sich die Übersetzungsmöglichkeiten nur auf die Worte oder fertig formulierten Sätze, die der Hersteller vorgibt, weil er sie für wichtig hält, die dem Benutzer selbst aber oft gar nichts nützen. Das kommt vor, wenn ausgerechnet der Begriff oder der Satz, der gerade gebraucht wird, im Wortschatz des Programms nicht enthalten ist. Und möchte man diese "Übersetzungshilfen" etwa zur Übersetzung von Fachtexten, Bedienungs- oder Gebrauchsanleitungen nutzen, wird man mit Sicherheit sehr schnell an deren Grenzen stoßen, denn sie verfügen meist nur über einen äußerst begrenzten, oft aber über gar keinen Wortschatz aus technischen Bereichen.
Manche dieser Übersetzungsprogramme, besonders die der oberen Preisklasse, gestatten es dem Benutzer, den vorgegebenen Wortschatz selbst zu ändern und/oder zu erweitern. Dies geht aber nur mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen.

Dies alles mag noch einigermaßen erträglich erscheinen, wenn man aus einer Fremdsprache in die eigene Muttersprache übersetzt.

Richtig ernst wird die Angelegenheit aber, wenn in eine Fremdsprache übersetzt wird und der Benutzer eines solchen Übersetzungsprogramms nicht über ausreichende Fremdsprachenkenntnisse verfügt, um das Ergebnis der Übersetzung mit dem Ausgangstext inhaltlich vergleichen und entsprechend korrigieren zu können. So äußerte sich z.B. die Zeitschrift PC Professionell in ihrer Ausgabe vom 27.11.2002: "Anwender müssen stets die gelieferten Rohübersetzungen manuell nachbearbeiten. Für Benutzer, die die Fremdsprache überhaupt nicht sprechen, sind die Programme deshalb nicht zu empfehlen." Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Selbst die Softwareindustrie erkennt an, dass es mit dem heutigen Stand der Entwicklung noch nicht möglich ist, mit Software auch nur annähernd fehlerfreie Übersetzungen anzufertigen. Im Laufe der Zeit ist die Anzahl der erhältlichen Übersetzungsprogramme größer und die Qualität der damit erzeugten Übersetzungen besser geworden. Eins haben sie aber alle gemeinsam: Zwischen den Übersetzungen eines Übersetzungsprogramms und eines professionellen Fachübersetzers liegen nach wie vor Welten!

Fazit: Wer mit derartigen Erscheinungen leben kann und und sich nicht dadurch stören lässt, dass eine so fabrizierte Übersetzung oft Unverständnis, Verwunderung oder sogar Heiterkeit auslöst, möge diese "wertvollen Helfer" getrost verwenden.

Übrigens soll der Vortrag von Texten, die auf diese Weise übersetzt wurden, schon des Öfteren die Stimmung eines vorher gelangweilten Publikums erheblich aufgebessert haben ...

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asd

13. Haben Sie Referenzen?

Ja, wir haben Referenzen.

Es vereinbart sich aber nicht mit unserer Auffassung von Vertraulichkeit und Geheimnisschutz, dass wir unsere Auftraggeber hier öffentlich bekannt geben. Sollten Sie sich über uns informieren wollen, setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung. Wir vermitteln Ihnen Kontakte zu denjenigen Auftraggebern, die bereit sind, über uns Auskünfte zu erteilen.

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asd

Hinweis

Seit der Öffnung der osteuropäischen Märkte tauchen von dort aus im Internet und per eMail immer mehr Werbungen auf, von denen leider nicht alle seriös sind.

Es gibt auch solche, die zu Schleuderpreisen die Übersetzung umfangreicher Texte in/aus alle(n) möglichen Sprachen in atemberaubend kurzen Zeiten anbieten. Teilweise gipfelt dies sogar in gezieltem Kundenfang mit Hilfe von in Deutschland ansässigen Mittelsmännern und als Hilfsorganisationen auftretenden Vereinigungen. Die Aufträge werden dann ins Ausland an Büros übergeben, von denen manche die Übersetzungen in Akkordarbeit wie am Fließband "ausstoßen".

Unsere Branche ist sich darüber einig, dass in den meisten Fällen die dort angebotenen Bearbeitungszeiten mit üblichen Übersetzungstechniken nicht realisierbar sind. Außerdem stellen die dafür verlangten Preise nach (mittel-)europäischen Maßstäben oft schon fast eine Sittenwidrigkeit dar.

Es gilt als sicher, dass solche Übersetzungen nur mit den hier in Punkt 13 beschriebenen Übersetzungsprogrammen angefertigt werden können, oder dass für die Abarbeitung eines Auftrages mitunter mehrere Übersetzer gleichzeitig und evtl. unabhängig von einander am Werke sind. Das bedeutet, dass das Endprodukt natürlich auch die ebenfalls genannten Risiken enthält bzw. dass die fertige Übersetzung auf Grund von Abweichungen in der Ausdrucksweise und Wortwahl mehrerer beteiligter Übersetzer sowie deren unterschiedlicher Interpretation des Ausgangstextes wie ein "Flickenteppich" wirken kann.

Einem Auftraggeber, der nicht über entsprechende Fremdsprachenkenntnisse verfügt, wird dies wohl kaum auffallen. Der Empfänger eines Zieltextes merkt es aber ganz bestimmt!
Nicht umsonst räumt deshalb der Gesetzgeber auch z.B. dem Käufer einer Ware ein Rückgaberecht ein, wenn die Bedienungsanleitung (u.a. wegen schlechter Übersetzung) unbrauchbar ist.

Unangenehme Erfahrungen dieser Art mussten beispielsweise auch schon so manche Spätaussiedler machen, die ihre persönlichen Dokumente aus falscher Sparsamkeit, oft mit Vermittlung der oben genannten "Helfer" und entgegen dem Rat einheimischer Übersetzer für wenige Euro in ihrer ehemaligen Heimat übersetzen ließen. Anschließend wurden dann nicht selten solche Übersetzungen u.a. wegen Anhäufungen von Übersetzungs- und Formfehlern von den deutschen Behörden zurückgewiesen, denn z.B. eine vom ausländischen Übersetzer als "Lebenszeugnis" betitelte Übersetzung einer Geburtsurkunde (wovon wir uns augescheinlich selbst überzeugen konnten) kann tatsächlich niemandem zugemutet werden.

Wir empfehlen Ihnen deshalb:

  • Wählen Sie aus mehreren Angeboten nicht automatisch das billigste und/oder schnellste. Als Richtwert gilt in unserer Branche eine Tagesleistung von ca. 8 - 10 Normseiten einschließlich Recherche und Nachkontrolle.
  • Arbeiten Sie nach Möglichkeit immer mit demselben Übersetzer zusammen, der Ihr Sachgebiet, Ihre Technik und Terminolologie kennt, und der Ihnen auch persönlich bekannt ist.
  • Arbeiten Sie mit Übersetzern zusammen, die Ihnen bei Bedarf ihre Qualifikation nachweisen können. Dies ist besonders deshalb wichtig, weil in Deutschland und vielen anderen Ländern der Beruf des Übersetzers / Dolmetschers nicht geschützt ist und jeder, der sich dazu berufen glaubt, als solcher auftreten kann.
  • Legen Sie nach Möglichkeit Wert auf örtliche Nähe, denn manchmal hilft bei notwendigen Klärungen ein Besuch in Ihrem Hause mehr als nur ein Telefongespräch oder eine eMail.
  • Bitte nehmen Sie davon Abstand, über Preise und Zeiten zu feilschen. Ein seriöser Übersetzer wird Ihnen im Laufe einer andauernden, vertrauensvollen Zusammenarbeit ohnehin mögliche Rabatte einräumen und entgegen kommen, wo er kann.
  • Da Ihnen als Käufer einer Leistung auch rechtliche Ansprüche zustehen, sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Übersetzer nicht außerhalb Ihrer "juristischen Reichweite" befindet.

Falls Sie trotzdem Ihre Übersetzungen von irgendwelchen Billiganbietern in der Ferne ausführen lassen wollen, bedenken Sie bitte, dass - wie bei allen Dienstleistungen - auch bei Übersetzungen die Unterschreitung gewisser Preis- und Bearbeitungszeitgrenzen letztendlich immmer zu Lasten der Qualität geht.

 


   
 
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